• 11.jpg
  • 12.jpg
  • 13.jpg
  • 14.jpg
  • 15.jpg
  • 16.jpg
  • 17.jpg

Pflege - Nachbehandlung

  

Nach jedem Piercing kann es zu leichteren Blutungen kommen. Drücken Sie mit einem sauberen Tuch auf das Piercing bis die Blutung steht. Danach das Piercing wie unten beschrieben behandeln.

 

Nach jedem Piercing kann eine leichte Rötung und Schwellung entstehen. Diese Erscheinungen klingen nach kurzer Zeit ab.

 

Bis zur völligen Abheilung (je nach Piercing, mehrere Monate) sollten alle Infektionsquellen, auch Kontakt mit fremden Körperflüssigkeiten (Speichel, Sperma, etc. ) gemieden werden.

 

Schonen sie ihr neues Piercing, vermeiden sie hängenbleiben, anstossen, ...usw.

 

Sauna, Solarium, Schwimmbad auch Meer- und Seewasser, Vollbad und starkes Schwitzen z. B. durch Sport ist nicht optimal für den Heilungsverlauf.

 

Herkömmliche Seifen (Arztseife, ph neutral erlaubt), Duschgels, Deodorants, etc. während der Abheilungsphase nicht ins Piercingumfeld bringen.

 

Brausestrahl nicht direkt auf das Piercing richten.

 

Sämtliche Kosmetika sind außerdem abzuraten.

 

In den ersten Monaten keine Manipulationen (Ketten o. Gewichte einhängen, Stichkanal ausdehen, Schmuckstücke auswechseln) vornehmen.

 

Tragen Sie im Piercingumfeld (z. B.: Nabel) keine engen Kleidungsstücke und Gürtel.

 

Kleidung soll nicht am frischen Piercing scheuern, Stofffasern können die Wunde verunreinigen, mit Wundpflaster abdecken.

 

Schützen Sie ihr Piercing auch vor zu großer Kälte und Staub, mit Wundpflaster abdecken.

 

 

Sollte es zu starken Schmerzen, extremen Schwellungen, Rötungen oder anderen Anzeichen einer Infektion kommen, die trotz gewissenhafter Pflege nicht abklingen, suchen sie bitte umgehend einen Arzt auf, oder in der Hautklinik des KH Kufstein Tel.: 05372/6966-0

 

 

Piercing 2x tägl. pflegen:

 

1.) Piercing nur mit sauberen Händen (antiseptische Seife) berühren.

 

2.) Verkrustungen (aus Lymphflüssigkeit und Blut) an den Wundrändern, reinigen sie mit Wasserstoffperoxyd-Lösung 3 %. Mit Wattestäbchen auftragen. Anschl. mit sauberen Tuch trocknen.

 

3.) Desinfektions-Lösung (z. B.: Octenisept, Prontolind Spray...) auftragen. Bewegen sie das Schmuckstück einige Male im Stichkanal auf und ab. Anschl. wieder mit sauberem Tuch trocknen.

 

4.) An den Wundrändern mit Wattestäbchen dünn Pflege-Gel (z. B.: Tyrosur, Piercing-Creme, Prontolind Gel...) auftragen.

 

5.) Decken sie das Piercing mit einem Wundpflaster bzw. Kompresse ab.

 

 

Oralpiercing (Zunge, Lippe):

 

Bei und gegen Schwellungen im Mund, mehrmals tägl. kleine Eiswürfel (auch aus Kamillen- o. Salbeitee hergestellt) lutschen. Die Schwellung der Zunge kann einige Tage anhalten.

 

Leichte Blutungen können in den ersten Tagen auftreten.

 

Trinken sie viel kaltes Wasser, auch nach den Mahlzeiten. Mund mit Wasser ausspülen.

 

Verzichten sie in der Einheilungsphase auf Alkohol u. Tabak.

 

In den ersten Tagen nur breiiges oder flüssiges Essen zu sich nehmen.

 

Meiden sie heisse Getränke und Essen, scharfe Speisen, säurehaltige Speisen (Zitrusfrüchte, Essig, ...) u. Milchprodukte.

 

Abzuraten sind auch süsse und kohlesäurehaltige Getränke.

 

Keine feuchten Küsse u. Oralsex in den ersten Wochen.

 

Sprechen sie anfangs so wenig wie möglich und keinen Kaugummi.

 

Schonen sie ihre Zähne, beissen sie nicht auf dem Piercingschmuck herum, stossen sie damit nicht an die Zähne.

 

Den langen Piercingstecker wechseln sie nach ca. 4-6 Wochen auf einen kürzeren aus.

 

 

Pflege:

 

2x tägl. mit Mundspül-Lösung (z. B. Hexoral, Meridol, Prontolind...) Mund spülen.

 

Zunge regelmäßig mit einer weichen Zahnbürste reinigen.

 

Bei einem Lippenpiercing müssen sie den äußeren Teil des Piercings wie ein normales Hautpiercing versorgen. Den inneren Teil wie beim Oralpiercing.

 

 

Der erfogreiche Heilungsverlauf erfordert eine genaue Durchführung der Nachsorgemaßnahmen. Halten sie sich bitte exakt an die Nachsorgeregeln, um lange Freude an ihrem Piercing zu haben.